Ersteindruck ‚Killer is Dead – Nightmare Edition‘

Veröffentlicht: 2015/03/15 von PeeT in Ersteindruck, Extra
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Wieso Killer is Dead? Auf der GC2012 kurz angespielt ohne die richtige Action selbst testen zu können, Neugierig, was das Spiel kann
Spielzeit? 2h

Ein Third-Person-Action-Game mit kranken Charakteren und kranker Story im Cell-Shading-Look.
Ich erwartete ein spaßiges Schwertgemetzel mit verwirrender, kranker Story.

Meine Erwartungen waren oben genannte, weil ich im Ohr hatte, wie wirr und genial Killer7 war. Killer is Dead kommt vom selben Entwickler, was  Hoffnung machte.
Und das Spiel hält genau das ein, aber eins nach dem anderen.

Grundsätzlich funktioniert das Spiel bisher einwandfrei.
Die Primärwaffe ist ein Schwert, was den Fokus auf Nahkampf legt.
Als Zweitwaffe gibt es einen wandelbaren Arm, der zB. als Feuerwaffe oder als Bohrer genutzt werden kann.
Das Spiel ist allerdings auf Timing ausgelegt. Das heißt, gehe ich im richtigen Moment in die Verteidigung, kann ich meinen Gegner wegstoßen und wenn ich gerade so ausweiche, dann darf ich jede Menge Schläge austeilen (wenn ich weiter auf die Angriffstaste hämmere).
Zusätzlich gibt es noch 4 Arten von Finisher, die zu unterschiedlichen Itemdrops führen.
Das alles sieht insgesamt sehr gut aus.

Der Schwierigkeitsgrad lässt sich zumeist nur bei Bossgegnern feststellen. Ich spiele auf Schwer und merke das im normalen Verlauf kaum, was unter anderem auch einer relativ guten Kamera zu verdanken ist. Diese war nur ein paar Mal nicht da wo ich sie haben wollte.
Die Bossgegner hatten es bisher in sich, waren sie doch alle mehrstufig. Dummerweise redete der Letzte während des Kampfes, was leider vollkommen an mir vorbeizog.

Dann gibt es noch Nebenaufgaben, die nur begrenzt ernstzunehmen sind.
Zum einen gibt es eine Arena, wo Gegner auf Zeit umgehauen werden müssen. Soweit so normal.
Dann gibt es Gigolo-Aufträge, bei denen man Frauen mit einer Brille unter die Kleidung schaut, dadurch seinen „Mut“ steigert und ihr dann Geschenke macht, was dazu führt, dass man nach einem One-Night-Stand (vielleicht) eine neue Waffe bekommt. Und 5$. Ich fühle mich immer schlechter…

Ein Upgrade System gibt es auch noch und ich kann die Kleidung meiner Chefin und meiner Assistentin verändern. Warum?  Keine Ahnung, aber die beiden zeigen dann mehr Haut. Super…

Alles in Allem: Killer is Dead ist total durch. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, was ich da eigentlich tue oder warum. Vom „Fan-Service“ (falls man das noch so nennen kann) mag man halten was man will, mir ist das schon fast zu viel, bleibt aber weitesgehend optional. Ich spiele übrigens mit japanischer Synchro und deutschen Untertiteln und mir scheint, dass das Spiel primär auf englisch synchronisiert wurde.

PeeT

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