Ersteindruck ‚Hammerwatch‘

Veröffentlicht: 2015/05/21 von PeeT in Ersteindruck, Extra
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Hammerwatch 2015-05-08 14-48-18-09

Warum Hammerwatch? War in einem Bundle, Gameplay und Optik überzeugten
Spielzeit? 10,75 Stunden

Ein Hack ’n‘ Slay Indie Adventure Co-Op RPG aus der Top Down Perspektive.
Ich erwartete gar nichts. Es war einfach da.

Ich wusste vorher nicht was das ist und was es macht.
Aber bei dem was es macht überzeugt es.

Zunächst gibt es sechs Klassen zur Auswahl: Paladin, Magier, Ranger, Kampfmagier, Priester und Dieb. Jede hat ihre eigenen Fähigkeiten, sowie Vorzüge als auch Nachteile. So nehme ich an, denn gespielt habe ich eigentlich nur den Paladin. Bin jetzt gute anderthalb Stunden mit dem Ranger (Bogenschütze) unterwegs und habe ca. 5min mit dem Magier in einem anderen Modus verbracht.
Dies ist auch der Grund, warum dies hier ein Ersteindruck ist und kein Review. Zwar habe ich mit dem Paladin das Spiel durch (9,25 h), aber da die Klassen sehr verschieden sind wird es ein Review erst geben, wenn ich alle, oder wenigstens die Hälfte, bis zu einem bestimmten Level gebracht habe.

Gespielt habe ich zunächst mit Tastatur, später dann auf den Controller gewechselt. Die Spielweise ist nicht wirklich entpannter mit dem Gamepad, es wird nur ein anderer Finger belastet.
Denn der Paladin greift schneller an, wenn ich die Taste schneller drücke und dabei ist es fast egal ob ich den Daumen oder den Mittelfinger nehme. Die Taste für den primären Angriff ist Pfeil hoch, der Sekundäre liegt auf Pfeil links (Standard), kann aber konfiguriert werden.

Spielerisch ist es sehr leicht zugänglich. Direkte Charaktersteuerung, vier Tasten für verschiedene Angriffe und drei Zusatzknöpfe, die das Spiel, besonders als Fernkämpfer, erleichtern. So kann man die Blickrichtung fixieren, Autofire mit einer der Angriffstasten kombinieren und die Position fixieren, um sich auf der Stelle im Kreis zu drehen. Die vierte Schultertaste ist für einen Trank zuständig, der aus drei verschiedenen ausgewählt werden kann.

Storytechnisch ist nicht viel hängen geblieben, zumal da auch nicht viel war. Man ist Teil einer Gruppe von Abenteurern und wurde durch eine eingestürtzte Brücke von ihnen im Schloss getrennt. Nun sucht man den Weg raus.
Dann kämpft man sich langsam hoch und zerlegt dabei jede menge Monster und Levelbosse. Die Variation ist gut und die Bosse sind halbwegs anspruchsvoll. Leider nur halbwegs, aber das ist nur ein geringes Problem.

Nicht zu missachten sind die, zu tausenden versteckten, Geheimnisse. Das gute daran ist, dass ich nicht das Gefühl hatte völlig verloren zu sein und vieles zu übersehen, sondern immer recht gut abschätzen konnte, ob ich alles habe.
Auch wenn ich trotzdem einiges übersehen habe. Das führte unter anderem dazu, dass ich das Spiel nicht komplett abschließen konnte! Also schon irgendwie, aber nicht das nette Ende bekam.

Alles in Allem: Ich könnte noch mehr schreiben, da das Spiel noch mehr bietet. Aber dann würde das in ein Review ausarten, deshalb lasst mich einfach folgendes sagen: Es ist umfangreich genug, um mindestens für einen Spieldurchlauf zu fesseln, dazu kommt ein 4-Spieler-Online/Couch-CoOp Modus und weitere Spielmodi. Die Charaktere spielen sich schön unterschiedlich, ich habe inzwischen auch den Priester mal eingesehen und der macht echt Laune. Klare Empfehlung, Review kommt (in 15-25 Spielstunden 😀 )!

PeeT

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