Ersteindruck ‚Shadow Warrior‘

Veröffentlicht: 2015/09/06 von PeeT in Ersteindruck, Extra
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Warum Shadow Warrior? Trailer, Trailer zum zweiten Teil
Spielzeit? 9h

Ein First-Person-Shooter mit Nahkampfelementen. Außerdem Blut und Gedärme.
Ich erwartete blutige Action mit dem Katana und verschiedenen Schusswaffen.

Shadow Warrior macht im Grunde genau das, was ich erwartete.
Es gibt schnelle Action gegen viele Gegner und überall zerspratzen Körper. Ich habe sogar schon Organe gefunden, die sich noch bewegt haben 😀
Ich denke, das gibt ein gutes erstes Bild des Spiels. Nun bleibt aber die Frage, ob noch mehr in Shadow Warrior steckt als Blut und Morde.
Die Antwort lautet „ja, schon irgendwie“

Das Spiel beginnt mit einem singenden Hauptcharakter, der auf dem Weg ist einen Auftrag zu erledigen. Und zwar soll er ein Schwert kaufen.
Bis zu diesem Punkt zeigt das Spiel, was es nicht möchte: Für voll genommen werden.
Ein von sich selbst sehr überzeugter Hauptcharakter, der beim Autofahren „The Touch“ lauthals mitsingt und den potentiellen Sammlerwert eines alten Schwerts nicht erkennen kann. Dazu noch ein Roboter-Dino auf dem Amaturenbrett, der mitnickt.
Als der „Verkäufer“ sein Angebot allerdings ablehnt, bleibt ihm nichts anderes über als alles und jeden in Stücke zu zerlegen, um das Schwert zu bekommen. Soviel erstmal zum Hauptcharakter, Mr. Wang, und dem Plot.

Ach nein da war doch noch was: Dämonen kommen in die Welt, weil die ebenfalls das Schert wollen, und Wang bekommt einen dämonischen Begleiter, der einen starken Sinn für Sarkasmus hat.

Shadow Warrior - Hoji zu Wang

Der Dämon dessen Namen Sterbliche nicht aussprechen können

Die ganzn Dämonen interessieren Wang nur peripher, schließlich hat er einen Job zu erledigen.
Eine wilde Schnetzelei und jede Menge Kommentare zum Geschehen finden nun Einzug in dieses Spiel.

Spielerisch lässt sich hier doch einiges machen.
Hauptwaffe ist ein Schwert, welches Wang mit sich führt. Logisch. Die Technik dahinter lässt sich in drei Schwierigkeitsgraden einstellen. Ich habe auf den mittleren gestellt, so muss ich die Richtung des Schwerthiebs zuvor durch eine Richtungsangabe bestimmen. Das geht mit dem Gamepad doch ganz gut von der Hand. Meiner Meinung nach hat die Schlagrichtung unmittelbaren Effekt auf die Körper der Gegner: Schlage ich von oben nach unten (oder entgegengesetzt) trenne ich den Arm wahrscheinlich gleich mit ab. Oder aber, wenn ich den Gegner schon genug bearbeitet habe, teile ich gleich seinen Körper. Immer vorausgesetzt ich treffe die richtigen Stellen.
Ich behaupte, es gibt eine Schadensgrenze, da ich noch nie mit dem ersten Schlag irgendwas abgetrennt habe. Als Zusatz gibt es noch Wurfsterne zum Katana.
Dazu kommen jede Menge Schusswaffen, die man nach und nach findet. Dazu gehören eine Pistole, eine MP, eine Armbrust, aber auch ein Raketenwerfer oder ein Schrotgewehr. Alle lassen sich gut bedienen und ich habe trotz Gamepad immer irgendwas getroffen. Außer wenn es richtig hektisch wurde.
Außerdem gibt es dann noch Fähigkeiten, die das Repertoire aus Angriffen erweitern und Zerteilungen gleich noch einfacher machen.

Das war zwar in der Story bisher noch nicht der Fall, aber im Survival Modus ist dann spätestens Schluss mit Kirschen essen.
Welle um Welle strömen die Monster auf ein (meist recht kleines) Schlachtfeld. Dabei macht man Bekanntschaft mit allem, was das Spiel zu bieten hat. Monster, Waffe und Fähigkeiten, die der Hauptcharakter lernen kann.

2015-09-06_00001Die Fähigkeiten sind in den meisten Fällen passiv, erhöhen die Lebensenergie, erhöhen Resistenzen oder den Schaden. Dazu kommen Kräfte, die quasi aktive Fähigkeiten darstellen, zB. Heilung oder Rundumschläge. Beide haben ihre eigenen Währungen, KI-Kristalle muss man sammeln (Hauptstory) und Karmapunkte erhält man durch verschiedene Aktionen. Außerdem gibt es noch Waffenupgrades, welche für Gold erworben werden können. Alternative Feuermodi, Waffenaufsätze oder generelle Verbesserungen die den Schaden oder die Präzision erhöhen.

Mit dem Survivalmodus habe ich angefangen und muss sagen, dass er sich wirklich gut als Einstieg anbietet. Man kann sich langsam selbst an die Steuerung heranführen, lernt die einzelnen Fähigkeiten zu koordinieren und die Waffen geschickt einzusetzen. Und das gegen Monsterhorden, die so gut und teilweise fies durchgemischt sind, dass man gezwungen ist, sich schnell neue Taktiken zu überlegen. Es macht richtig Spaß, nach und nach das Schlachtfeld aufzuräumen.

Was die Optik angeht bin ich einfach nur zufrieden. Es ist nicht das schönste oder das hässlichste, was ich je gesehen habe und betrachtet man den Rest des Spiels, reicht das doch völlig aus.
Leichte Umgebungszerstörung ist dann auch noch mit drin, das heißt man kann Laternen und Lampen, aber auch Grabsteine (Survivalmodus zB.) auseinandernehmen, um neue Wege aufzumachen.
Außerdem gibt es eine Menge Sammelobjekte, wie z.B. die Glückskekse.

Shadow Warrior - Arcade

Das Logo sagt doch alles

Eine Erwähnung muss ich noch machen: Gimmiks.
Serious Sam 3, Doom und Hard Reset Arcardeautomaten lassen sich immer wieder finden. Gegen kleine Münze kann man dann die Titelmelodie hören.
Außerdem gibt es hier und da hinweise auf den Classic Teil von Shadow Warrior.

Gratis zum Spiel bekam ich noch Zusatzskins für das Katana: den Serious Sam 3 Hammer, das Hotline Miami Katana und dne Penetrator aus Saints Row 3.

Alles in Allem: Shadow Warrior macht wirlich Laune. Ich habe ene Menge Spaß, die Gegner auseinander zu nehmen. Wortwörtlich. Außerdem habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, alle Laternen zu zerstören. Der Hauptcharakter ist total durch, der Dämon an seiner Seite mindestens genauso und dann sind da ja noch die Glückskekse. Ein gutes, spaßiges Paket und der Soundtrack ist auch nett.

PeeT

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