Ersteindruck ‚Strider‘

Veröffentlicht: 2015/11/12 von PeeT in Ersteindruck, Extra
Schlagwörter:, , ,

2015-10-28_00001

Warum Strider? Habe ein Video gesehen, darin sah es ziemlich gut aus
Spielzeit? 3,3h

Ich erwartete einen schnellen 2D Platformer mit Ninja-Blade-artiger Action.
Ein 2D Metroidvania Platformer.

Ich habe das Spiel ja schon irgendwie erwartet.
Allerdings ist es wesentlich schwerfälliger, als ich erhofft hatte. Natürlich müssen verschiedene Skills erst nach und nach freigeschaltet werden, aber etwas mehr Leichtfüßigkeit hätte ich zu Beginn gern gehabt.
Umso besser fühlt es sich aber dann an, wenn man den Charakter schnell und ohne Schaden zu nehmen durch einzelne Levelabschnitte bringt.

Strider 1

Immer eine Hand an der Waffe

Zu den Fähigkeiten, die (der) Strider entwickelt bzw „freischaltet“, gehören u.a. ein Rutschangriff, ein aufgeladener Angriff und ein Ground-Pound.
Alle gibt immer genau dann, wenn man sie braucht. Allerdings muss zuvor ein Boss besiegt werden. Ist ja logisch.
Die Kämpfe gegen die Bosse sind bisher relativ wenig abwechslungsreich. Klar hat jeder seine speziellen Fähigkeiten und erfordert daher eine dezent andere herangehensweise. Diese beschränkt sich in den bisherigen Fällen aber lediglich auf das Timing, in denen ich auf alle Taste kloppe. Spaß.
Man muss schon gezielt alle Fähigkeiten einsetzen. Problematisch ist mehr die Tatsache, dass all das auch im Spiel zwischen den Bossen notwendig ist. Vorteil ist hier, dass man konstant gefordert wird.

Optisch macht das Spiel ebenfalls einiges her.
Eine weitere interessante Sache am Spiel ist die Tatsache, dass es einfach beginnt. Keine einleitenden Worte. Keine Eingangssequenz. Nicht mal der dezente Hinweis eines Ladebildschirms. Lediglich ein Typ, der mit einem Gleiter in die Basis gleitet. Fertig. Und plötzlich Kämpfe ich gegen Soldaten, muss riesiege Roboter besiegen und aufpassen, dass ich nicht in die Säure falle. Also der Typ macht das alles. Dann gibt es ab und zu mal durchsagen oder auch mal eine kurze Zwischensequenz, in der zwei Typen sich darüber unterhalten, wie sie mich aufhalten können.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Das wirft natürlich eine Menge Fragen auf und gleichzeitig entwickelt trotzdem relativ wenig Sog. Was vermutlich an dem sich wesentlich schneller und interessanter entwickeldem Kampfsystem liegt.
Denn wenngleich das Spiel zu Beginn etwas träge wirkt, wird es im weiteren Verlauf immer schneller. Gewöhnung und neue Fähigkeiten kommen im nahezu gleichen Takt.

Nervig wird das Spiels einzig beim Speichersystem.
Denn trotz einiger Kontrollpunkte zwischendurch, gibt es nur wenige Punkte an denen ich starten kann, wenn ich das Spiel beende. Das sorgt dafür, dass ich manche Stellen öfter spielen musste, als mir lieb war.

2015-10-26_00001Dazu kommt, dass Gegner sehr schnell respawnen. Keine Ahnung, ob das zur Definition von Metroidvania gehört, aber das ist hier und da etwas nervig.
Andererseits wird so eine konstante Anforderung gestellt und das macht eigentlich ja fast schon wieder Spaß.

Alles in Allem: Ich bin leicht zwiegespalten. Einerseits macht es richtig Spaß durch die Gegend zu springen und Gegner zu zerkloppen. Das weitgehende fehlen einer offensichtlichen Story ist für mich gerade nicht vorteilhaft. Sicherlich, wer mehr Zeit hat und nicht nur eine kurzweilige Beschäftigung sucht, kann hiermit noch mehr Spaß haben.

PeeT

Advertisements

Meinungen, Fragen, Anregungen?

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s