DER Dokomi Bericht

Veröffentlicht: 2016/05/07 von PeeT in Dokomi 2016, Special
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Eigentlich sollte euch an dieser Stelle eine weitere Ausgabe des Mehrspieler-Wochenendes entgegenkommen, aber da ich spontan auf einer langen Reise war, dachte ich mir ihr habt mehr Spaß an einem solchen Artikel.
Kleine Warnung voraus: Der Abschnitt, der nichts mit der Messe zu tun hat ist doch relativ lang geworden, daher empfehle ich denen, die nicht lesen wollen wie meine Reise war, gleich nach unten zu den Kapiteln 2-4 vorzuspulen.

Vielen Dank und viel Spaß!

„Ich sag nur drei Worte… Aggressionsbewältigung“
Die Vorgeschichte

Ich habe letzte Woche meine drei schriftlichen Prüfungen hinter mich gebracht und wollte mich spontan irgendwie belohnen. „Ja wie könnte man das nur tun? Hey! Die Dokomi liegt direkt am Tag danach..läuft!“ oder so ähnlich war mein innere Monolog.

Also ging die „Planung“ los, die eigentlich nur aus „Ich fahr da einfach hin“-Gedanken bestanden, wohl wissend, dass die Tageskasse wohl überlaufen sein würde.
Meine Freundin entschied spontan auch mitzukommen und Outofjoint ließ auch verlauten, dass da was in Planung ist. Also ab ins Auto und loooooos!
Abfahrt: 7:15 Uhr
Fahrzeit: ca 3,5h
Geplante Ankunft: 10:30 Uhr

Nachdem ich dann schon bis zur Autobahnauffahrt einmal flasch abgebogen und dann zwei Wendemöglichkeiten ausgelassen hatte, war irgendwie klar: Das wird heute sehr anstrangend.
Dann wollten wir zunächst Outofjoint (ihre ersten Eindrücke vom Drumrum lest ihr hier) abholen, was Google Maps scheinbar aber anders sah und uns an der passenden Ausfahrt vorbei fahren ließ. Yay!
Egal, bei nächster Gelegenheit gewendet und dann aus der anderen Richtung die richtige Abfahrt genommen. Dort kamen wir dann schon einmal eine Stunde später an als geplant. „Naja sowas passiert“ könnte man jetzt sagen, allerdings waren damit die letzten Wunschträume einer Eintrittskarte stark geschmälert.
Abfahrt: 9:20 Uhr
Fahrzeit: ca. 1,5h
Geplante Ankunft: 11:00Uhr

Also zurück auf die Autobahn und dann ab nach Düsseldorf…wäre ein guter Text gewesen, allerdings dachte sich so ein Gefahrenguttransporter er müsse einen Unfall bauen. Ok, ich bin ja froh, dass der Fahrer nur leicht verletzt wurde und sonst scheinbar nichts passiert ist. Jaja, mit mir im Stau stehen macht keinen Spaß. Echt nicht 😀
Na jedenfalls entdeckte ich dann, nachdem bereits einige Autofahrer ihr Auto verließen oder teilweise sogar auf dem Seitenstreifen rückwärts wegfuhren, dass die Strecke bis ca. 17:30 gesperrt werden sein sollte. Da bin ich dann auch ausgestiegen. Doch es ging doch recht bald wieder los und wir konnten, nachdem wir in Dortmund getankt hatten (und Eise aßen) endlich nach Düsseldorf weiterfahren und auch ankommen.
Abfahrt: ca 12:30
Fahrtzeit: keine ahnung h
Tatsächliche Ankunft: 14:00 Uhr

Bei der Messe angekommen fuhren wir eine gefühlte Viertelstunde den Linien nach zum Parkplatz und durften mit einem Shuttelbus zum Halleneingang. Wuhu, endlich! Nur kamen wir natürlich nicht rein. Es gab halt keine Karten mehr. Allerdings hatten wir so Zeit uns etwas mit den Mitarbeitern zu unterhalten.
Einer war freundlich und der andere wollte niemanden umbringen. AUSGANG ist aber auch schwer zu lesen, da muss ich die potentiellen Besucher mal in Schutz nehmen.
So oder so gab es ein paar nette Hintergrundinfos zur Dokomi, wusstet ihr z.B. dass die mal nur von ca 800 Menschen besucht wurde am Anfang vor 8 Jahren? Dieses Mal waren es übrigens ca. 14000 plus die, die keine Karten mehr bekommen haben 😀 Super, wa?

Jedenfalls hat eine Kleingruppe unsere Not erkannt und uns ihre Tickets verkauft. Bestimmt nicht erlaubt, doch so konnten wir noch knapp 4h Dokomi genießen und ich kann euch jetzt diesen Artikel präsentieren, also Danke-sehr!

Das Ende

Keine Angst, den Zwischenteil bekommt ihr auf den nächsten drei Seiten, ich möchte nur zunächst den Titel erklären und verdeutlich, was mit der Vermutung „Das wird heute sehr anstrangend.“ oben gemeint war.

Nachdem wir wieder raus waren, so etwa kurz vor halb 8, wollten wir einfach nur zum Hauptbahnhof fahren. Keine schwere Sache oder? Ja theoretisch, wenn denn alles VERNÜNFTIG AUSGESCHILDERT WÄRE! Sorry. Wir fahren also in diesen Tunnel an dem dran steht „Hauptbahnhof“. Aha denke ich mir, passt. Dann kommt eine Abzweigung ohne Beschilderung. Jetzt könnt ihr euch das denken, oder?
„Aber warum seit ihr denn nicht einfach umgedreht? Wisst ihr nicht was ein U-Turn ist?“ Doch das wissen wir, aber da der Bahnhof links von uns lag, Düsseldorf hingegen uns nur erlaubte geradeaus oder rechts zu fahren, wurde die Sache recht kompliziert. Das spitzte sich zu, nachdem wir planten einfach die nächste Chance zu ergreifen, die sich bietet. Es bot sich keine. Nachdem wir beschlossen hatten irgendwann einfach rechts zu fahren, bis das irgendwie hinhaut, kamen wir doch recht „schnell“ am Bahnhof an. Ist ja nicht so, als hätte ein einzelner U-Turn nach dem Tunnel das Problem sofort beheben können. Oder ein Schild im Tunnel. Nun denn.

Weg vom Tunnel, auf zum Bahnhof. Als wir da wegfuhren, war uns immerhin klar, dass wir nach der Ausschilderung für die Autobahn suchen mussten. Auf der anderen Seite erlaubt Düsseldorf nur selten mal ein Abbiegen und schon gar nicht nach links (direkt hinterm Bahnhof gings, war uns aber zu heiß). Dann hatten wir ein Schild gefunden, das offenbar für die nächsten 6 Kreuzungen mitgegolten hatte, da im Anschluss wieder jede Beschilderung fehlte. Aber ich hätte gewusst wo ich hätte parken können wenn ich gewollt hätte. Danke Düsseldoof.
Rauf auf die Autobahn Richtung Velbert oder so, lt Karte (eine Echte, echt! So aus Papier) A44, die dann auch bei Kassel rauskommt, war also unser Ziel. Doof nur, dass die A44 irgendwann zur A3 wird und Verbelt irgendwo ab von jeder Autobahn liegt. Wir also an der Tankstelle gefragt, wo der nette Mann dann sagte, Verbelt läge in der anderen Richtung und wir sollten doch am Düsseldorfer Airport durch einen Tunnel und dahinter sei Kassel schon ausgeschildert. Aha. Dass die Schilder dann ja was falsches angebeben würden, ließ er unkommentiert. Versuch ises wert, wir kennen uns ja nicht so recht aus hier. Also los.

20km vor M’gladbach und damit nicht mehr ganz so weit von der belgischen Grenze entfernt, kam uns dann der Gedanke, es könnte die falsche Richtung sein. Ich also wieder umgedreht und sage (passiv-aggressiv): „Ok, wir nehmen jetzt die A44 bis die zur A3 wird Richtung Frankfurt, in der Richtung ist auch Kassel dann ausgeschildert.“
Nach einer kurzen Rast (ich musste pinkeln und hatte Hunger) kaufte sich meine Freundin dann ein Zigarettenanzünder-Ladegerät fürs Handy, wir warteten bis das zuvor akkuschwache Handy seine 208 Apps „optimiert“ hatte, um sicherheitshalber Google zu fragen, was der wohl meint.
Tja, das Ende vom Lied ist: Wir sind dann umgedreht und Richtung Wuppertal gefahren. Da war es dann übrigens 22:10 Uhr, zu Hause waren wir um 01:20.

Ich will ehrlich sein: Das alles hat wirklich humoristischen Charakter. So als wollte man mir einen Witz erzählen und rückblickend ist das auch wirklich lustig, aber in dem Moment hatte ich eigentlich nur einen Gedanken: Du musst morgen um 04:30 Uhr aufstehen und zur Arbeit gehen.
Ich bin um 05:15 Uhr aufgestanden, hatte dann halt kein Frühstück, aber es war ok. In irgendeinem Universum.
Dennoch kann ich jetzt einen tollen Artikel schreiben und das war die Mühe doch wert.. 🙂

Kleine Anfügung: Meine Freundin sagte noch, sie hatte zwischenzeitig Angst, ich würde einfach aus dem Auto vor den nächsten LKW springen. Vermutlich verdeutlicht dass mein Aggressionslevel, obwohl ich das tatsächlich nicht vor hatte.

Kapitel 2: Die Messe
Kapitel 3: Cosplayer
Kapitel 4: Zeichner

Seiten: 1 2 3 4

Kommentare
  1. 0utofjoint sagt:

    Oh Gott, ja, die Düsseldorfer Verkehrsirreführung! X_x

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  2. wordBUZZz sagt:

    Ich glaube solange man Kraft genug hat um zu Fluchen ist noch alles im Grünen bis Gelben Bereich… Nur wenn der Fahrer ganz, ganz still wird sollten die Alarmglocken klingen suicidale Gedanken werden bei Stille nämlich gerne mal lauter ;D

    Mein Beileid für das ganze Chaos, ich würde am liebsten einfach überall hinwandern xD Braucht man halt ein bisschen länger, aber man spart sich das Aggressionspotenzial, die darauf folgende Theraphie oder einfach die Spritkosten

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  3. wordBUZZz sagt:

    PS: Oh Gott sind die Zeichnungen toll O.O Laovaan wäre jetzt mal so mein Traumtyp? Aber auch DarkTownArt ist ebenfalls genial… leider sind diese Zeichnungen immer irgendetwas für einen dickeren Geldbeutel. Ich würde viele Kaufen, aber dann wäre mein Konto ziemlich schnell leer ^^

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  4. Ahrikii sagt:

    Hey, ich bin die VI aus der League of Legends Gruppe 😀 Ja wir sind auf Animexx zu finden, der Grund warum du uns nicht findest wurde auch bereits von dir genannt 😀 trotzdem schön das ganze hier zu sehen 🙂
    Der Korrektheit halber noch einmal:
    Jinx -> StrohutMiku
    Caitlyn -> inori_chan
    Ekko -> impcrow
    und Vi -> Ahrikii

    so sind wir dann auch zu finden 😀

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  5. […] Auf der nächsten Veranstaltung werde ich dann wieder versuchen mehr Anime-Cosplayer anzusprechen, weil ich ja Leute aus Spielen fast nur dann erkenne, wenn sie ein Auto aus Rocket League oder Minecraft-Steve spielen … o.o Aber dieses Mal lag der Fokus eben auf aufwendigen Cosplays und der Frage, wie lange man für so etwas braucht und wie teuer es ist. Spoiler: Oft lange und fast immer teuer. 😀 Mehr erfahrt ihr in PeeTs Artikel, von dem ich aber noch nicht weiß, wann er den fertig haben wird, da es eben doch eine Menge Arbeit ist, die ganzen Interviews noch einmal durchzuhören und die Infos abzutippen. Nachtrag: Da isser, der Artikel! […]

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