Gamescom 2016 – Interviews mit Fremden

Veröffentlicht: 2016/09/04 von PeeT in Gamescom 2016, Interviews, Special
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Nicht nur habe ich Cosplayer interviewed, sondern auch normale Menschen – Fremde, die ich noch nie getroffen habe. Und auch dieses Jahr wurde es zwei, drei mal abgelehnt. Passiert. Einfach weiter machen. Ich muss aber gestehen, ich habe es dieses etwas übertrieben. Zu viele Interviews insgesamt (32 zusammen mit den Cosplayern müssten es sein), um sie neben dem Videoschnitt und anderen alltäglichen Aufgaben, sowie der Arbeit schnell auszuwerten und umzuschreiben. Deshalb leider erst jetzt. Aber: Besser spät als nie und die Gamescom ist ja erst zwei Wochen her, ne?

Jonathan

Ihm ging es gut als wir sprachen.
Er war ohne große Erwartungen auf seine zweite Gamescom gekommen. Mir fiel auf, dass er ein blaues Alterbändchen trug, also maximal 17 Jahre alt war. Was die Frage aufwarf, ob er denn mit der Auswahl an Spielen, der er spielen darf, zufrieden ist: Ja, ist sie. Er war ohnehin nicht für die ganz großen Titel da, sondern eher für verschiedene Arten, sowie VR
Für VR sieht er durchaus eine Zukunft, konnte aber nicht sicher sagen, ob er sich so ein Gerät mal anschaffen würde.
Zum Rahmenprogramm sagte er, dass es ihm gut gefällt. „Man kann Leute beobachten, wenn man mal nicht weiß, was man machen soll“
Er wird nächstes Jahr wahrscheinlich wieder auf der Gamescom sein.

Carolin

Ihr ging es ebenfalls gut als wir sprachen.
Dies war ihre erste Gamescom und sie war tatsächlich primär wegen der Speiel da, ie sie gemeinsam mit zwei Kumpels ausprobieren wollte.  Angespielt hatte sie bis dahin Titanfall 2, Overwatch und World of Tanks, welcher auch ihr Favorit unter diesen Spielen ist. Dies, so sagte sie im Anschluss, liegt aber auch daran, dass sie bereits seit einiger Zeit WoT spielt. Battlefield 1 wollten sie eigentlich auch noch ausprobieren, aber aufgrund der langen Schlange lehnten sie dies dann doch ab.
Was macht jetzt für sie die Faszination Gamescom aus? Generell ist es die Mischung aus allem: Rahmenprogramm (Cosplayer, Bühnenshows, Veranstaltungen in Köln), die dadurch entstehende Athmosphäre und die Spiele. Sie selbst war am Donnerstag als Cosplayerin da und versucht bei Bühnenshows Dinge abzugreifen. Kaufen würde sie sich nichts, obwohl sie nicht abgeneigt schien mal einen Plüschi mitzunehmen…
Als ich sie nach dem Indie- und sae-Stand fragte, antwortete sie, dass sie zwar generell Interesse habe, aber das technische Verständnis nicht aufweisen könne. Möglicherweise ist hier etwas durcheinandergekommen, aber interssant zu wissen.
VR gefällt ihr, „man merkt dass es nicht real ist, durch den Körper, aber es fühlt sich so real an, da man es vor den Augen hat so direkt und das ist eine Erfahrung die man mal machen muss, das kann man schwer beschreiben“. Mit der Zukunft von VR geht sie krietisch um, denn sie sagt es macht Spaß und es ist gut es so im Rahmen der Gamescom zu testen, aber für zu Hause sieht es noch nicht als umsetzbar an, wobei sie sich darauf freut, wenn es dann soweit ist.

Gabriel

Gabriel geht es auch gut!
Dies ist seine fünfte Gamescom und er kann eine gewisse Entwicklung ausmachen. Negativ aufgefallen ist ihm, dass die Dauertickets weggefallen sind, wodurch man als Besucher dazu gezwungen ist den ganzen Tag auf dem Gelände zu bleiben und somit kein Proviant außerhalb kaufen kann. Das wiederum führt dazu, dass man entweder alles mitschleppen oder erst hinterher einkaufen muss.
Weiter bemerkt er eine Entwicklung der Spiele und vermutet, dass es mehr Cosplayer gibt, wobei gerade dieses Jahr gefühlt weniger da sind.
Das Rahmenprogramm in Köln interessiert ihn nicht wirklich. Auf der Gamescom ist natürlich wegen der Spiele, aber auch Cosplayer (bes. spielbezogene Cosplays) und Merch ziehen ihn an.
Gespielt hat er zu diesem Zeitpunkt World of Tanks (um Codes abzugreifen) und Mafia 3 hat er auch gesehen, ansonsten genießt er die Athmosphäre und greift wo er kann Merch ab.
Virtual Reality findet er faszinierend, aber es ist noch nicht der große Durchbruch, da die passenden Spiele noch fehlen. Außerdem ist nach einiger Zeit eine Pause notwendig und das ist nichts für Dauerzocker, sagt er.
Dasss auch Youtuber auf der Gamescom ihre Stages haben findet er gut, da man diese Perönlichkeiten so nicht suchen muss, die dabei anfallenden Menschenmengen sind allerdings etwas nervig.

Tim0

Auch ihm geht es gut.
Dies ist seine zweite Gamescom, der zweeite Tag und seine Füßen qualmen schon etwas.
Primär ist er auf der Gamescom wegen der Bühnenshows, da er das Verhältnis von Wartezeit zu Spielzeit als „nicht gut“ sieht.
Virtual Reality konnte er noch nicht probieren, wobei er zugeben muss, das sich dort das Anstehen gelohnt hätte. Die Vision kann er teilweise teilen, doch das Preis/Leistungsverhältnis ist noch fraglich.
80% der Youtuberszene findet er „schwierig“, aber die Rocketbeans findet er beispielsweise ganz gut.
Gespielt hat er fast nichts, interessieren würde er sich für die Indiespiele, doch die Athmosphäre für die meisten davon fehlt einfach, da es auf der Gamescom viel zu laut und voll ist.
Nächstes Jahr kommt er vielleicht auch wieder.

Luca und Susann

Diesen beiden geht e auch gut.
Auf ihrer ersten Gamescom setzen sie verschiedene Augenmerke. Sie möchte die generelle Athmosphäre genießen und er will die neusten Spiele antesten. Bisher geschafft haben sie nur FiFa 17, alle anderen Schlangen seien ihnen aber zu lang.
DerVirtual Reality Technik steht sie etwas kritisch gegenüber, das es von der Verträglichkeit her noch nicht so ganz ausgereift ist. Er konnte es zwar noch nicht testen, geht aber davon aus, dass sich die Idee durchsetzen wird und mehr Menshen anspricht in Zukunft.
Die Anwesenheit der Youtuber sehen bei als gute Sache, da so Fans an ihre Lieblingsyoutuber herankommen können.
Dann fiel mir auf, dass sie ein blaues Bändchen tragen und musste wissen, was sie von der Auswahl an für sie spielbaren Spielen halten: „auswahl ist etwas eingeengt, besonders scheiße ist das, wenn man kurz vor dem Geburtstag ist.“ „Das was man spielen will ist ab 18“
Sie kommt vielleicht nächstes Jahr wieder, er erst wenn er 18 ist.

Thorben

Ihm gehts…..auch gut.
Dies ist seine dritte Gamescom, er hat sich von der Anwesenheit langsam gesteigert, da er 2012 nur einen Tag da war.
Er sieht eine Entwicklung der Gamescom spezifisch bezogen auf die Menschenmenge, die größer geworden ist, aber auch in bezug auf die Menschen selbst die wie er sagt offener sind. Insgesamt wird es angenehmer dort zu sein.
Primär ist er wegen der Spiele da, aber er findet es gut und richtig, dass auch Cosplayer und Youtuber ihren Platz auf der Messe finden.
Besonders letzteren wünscht er eine eigene Halle, da die Menschenmassen schon anstregned werden können.
Hauptsächlich hat er bisher Präsentationen gesehen, wie Mafia 3, South Park und, seinem Favoriten unter den Präsentationen, Horizon Zero Dawn. Gespielt hat er auch schon einiges, kann sich aber nur noch an Dead Rising 4 erinnern, was das Spiel lgeichzeitig zu seinem Anspiel-Favoriten macht.
(da kam sein freund und spricht mit ihm, während er versucht ihm klar zu machen dass er interviewd wird 😀 das war witzig)
Die Indiearena hat einiges gutes hervorgebracht, besonders gut fand er die Idee mit dem Punktesystem (man konnte Indie-Coins erwerben), da man so die Entwickler direkt unterstützen kann.
Er wird nächstes Jahr wieder auf der Gamescom unterwegs sein.

Detlef

Auch ihm gehts gut.. Er ist auf seiner zweiten Gamescom.
Allerdings nicht als Spieler, sondern als Begleitung für seinen Stiefsohn.
Er selbst ist ein „eher mal eine Kartenspiel-App“ Spieler, daher ist die Gamescom für ihn in diesem Bereich ehern ichts.
Beeindruckend findet er die Menschenmengen, in der unterschiedlichste Menschen unterschiedlichste Spiele spielen und, manche es als Cosplayer, sogar leben.
Zu den Wartezeiten äußert er nüchtern „Wer spielen will, muss halt warten“
Die erhähten Sicherheitsmaßnahmen sieht er als logisch an, wobei unechte Schwerter für nicht die Gefahr darstellen. Trotzdem gibt es einige sehr beeindruckende Cosplays in seinen Augen.
Nächstes Jahr ist er wahrscheinlich auch wieder als Begleitung dabei.

Nina

Ihr geht es nur „einigermaßen gut“. Es ist ihre dritte Gamescom und es hat sie eigentlich das komplettpaket Gamescom hergezogen: Spiele, Cosplays, Athmosphäre.
Ziele hat sie sich keine gesetzt, da ihr die Schlangen einfach zu lang sind um sich anzustellen.
Die große Menschenmasse sieht sie eher kritisch. Aber das das so ist konnte sie von Anfang an bobachten, da sie Stunden auf einen Zug warten musste. Weiter hat sie schon schlechte Erfahrungen gemacht: Aufgrund ihrer doch etwas geringeren Größe bekam sie einen Ellbogen ins Gesicht.
In ihrer Sprechweise konnte ich einen Akzent ausmachen und tatsächlich: Sie kommt aus Östereich. Was also ist die Faszination hinter der Gamescom, um für ein paar Tage so einen Weg auf sich zu nehmen? „Keine Ahnung wo die her kommt“ Es gibt in Ösereich nichts vergleichbares und die Athmosphäre ist es wert. Außerdem trifft sie Menschen und sammelt Dinge, die sie nie getroffen bzw. bekommen hätte.
Die Sicherheitskontrollen hat sie, bei nur zwei Tagen Anwesenheit auf der Gamescom, völlig ambivalent erlebt: Einen Tag wird sie gar nicht durchsucht (was die Kontrolle irgendwie sinnlos macht) und den anderen Tag kontrollieren sie sehr akribisch jedes noch so kleine Eckchen in den Taschen.
Und abschließend ein Ratespiel: Kommt sie nächstes Jahr wieder?

???

Dann habe ich mit jemandem gesprochen, der alles andere als begeistert war. Er wurde mehr oder weniger von Arbeitskollegen überredet. Die sicherheitskontrollen fand er „lächerlich“, da er quasi nicht durchsucht wurde.
Insgesamt ist es einfach zu voll und er hat zu wenig Interesse an einzelnen Dingen, für die mehrere Stunden Wartezeit notwendig wären.

Leif

Auf seiner ersten Gamescom geht es ihm auch gut.
Er ist 13 Jahre alt und findet die Auswahl an spielbaren Spielen „ganz okay“, auch wenn esSpiele gibt, die er nicht spielen darf.
Spielen tut er zufällig, hat sich also nichts rausgesucht vorher.
Das Rahmenprogramm und alles gefällt ihm, aber er findet sich nicht zurecht und verpasste deshalb schon einige Veranstaltungen zu denen er eigentlich hinwollte. Die ganze Lauferei zehrt auch schon etwas an seinen Füßen.
VR findet er coll und es „bringt Spaß“, vor allem aber kann er sich in sechs/sieben Jahren auch mit einer Brille zu Hause sehen.
Nächstes Jahr kommt er vielleicht wieder, allerdings ist die Verantstltung recht teuer.

Leo und Celine

Diesen beiden geht es auch gut!
Er war 2007 in Leipzig das erste Mal dabei, sie ist dieses Jahr das erste Mal dabei.
Er sieht, dass es über die letzten Jahre voller geworden, was er auf den Hype um DotA, LoL und CS zurückführt, was aber die Erfahrung nicht schmälert. Lediglich hat er das Gefühl länger anzustehen.
Er hat Gwent gespielt und findet es ziemlich cool, dass ein Standalone des Spiels kommt. Bei Tekken 7 überlegt er noch, ob er sich anstellen soll.
Vom Rahmenprogramm in Köln bleibt für ihn nur das Essen, da er von den Bands dieses Jahr keine kennt.
Zu den Sicheheitsvorkehrungen äußerte er einen interessanten Gedanken: Es wäre gar nicht anders möglich gewesen, da es Negativpressse gegeben hätte, wären Leute mit Fake-Schusswaffen auf die Messe gekommen. Einen Rucksack hat er nicht, daher ist er nicht betroffen. Sinnvoll ist es allemal, denn es geht um die Sicherheit alles Besucher und Aussteller.
Die Youtuber interessieren ihn nicht, aber es ist doch nett für die Fans. Außerdem, wenn er wegen eines Youtuberevents irgendwo weniger anstehen muss, „ist es doch super“.
VR ist für ihn ein Erlebnis, aber die große Zukunft kann er nicht sehen, er geht davon aus, dass es irgendwann wieder abklingen wird.

Sie findet es recht groß und überfüllt, aber es lohnt sich aufgrund der guten Spiele.
Ziele hat sie sich nicht gesehen, sie schaut ob sie sich inspierieren lassen kann etwas zu spielen. Schlussendlich sind die besseren Spiele ab 18, daher ist die Auswahl für sie (mit blauem Bändchen) nicht so gut.
Sie ist primär wegen Manga- und Animekram auf der Messe.
Sie findet die Maßnahmen zu Sicherheit, die die Cosplaywaffen betreffen übertrieben, man könnte sie aja auch überprüfen.
Dass auch Youtuber auf der Messe ihren Platz finden ist für sie ok, interessiert sie aber nicht.
VR spricht sie nicht an und sie findet man braucht es auch nicht unbedingt.

Sasha

Ihm gehts gut. Seine erste Gamescom und seinen Füßen geht es ebenfalls noch gut.
Er ist wegen allem, den Spielen, den Cosplayern, dem Rahmenprogramm, auf der Gamescom.
Sein ziel ist es so viel wie möglich zu spielen und zu sehen wie es nur geht. Allerdings fehlen ihm noch einige Spiele.
Sein Favorit ist Battlefield 1, weil es Spaß macht zu spielen.
Die Menschenmassen betrachtet er zwiegespalten. Einerseits ist es gut, dass so viele Menschen die Möglichkeit haben, aber andererseits sollte man die Ticketzahlen vielleicht runterschrauben, damit nicht doch noch was passiert irgendwann.
Zu den Sicherheitsbestimmungen steht er zustimmend, da es wichtig ist, die Sicherheits der Besucher und Aussteller zu sichern.
Für VR sieht er schon eine gewisse Zukunft, getestet hat er es aber noch nicht.
Nächstes Jahr kommt er wieder, wenn die Arbeit es zulässt.

Leo

Ihm geht’s gut!
Seine erste Gamescom und sein dritter Tag!
Den ersten Eindruck beschreibt er als „überwältigend“ und „unvergleichbar“ und er versucht alles mitzunehmen, was geht.
Erstmal ist er ohne Vorstellung hergekommen, aber aktuell steht es besser für das Rahmenprogramm und die Athmosphäre.
Sein Favorit ist For Honor, allerdings hat Battlefield 1 auch was für sich.
Er sammelt Fotos von Cosplayern, auch weil er gern selbst beginnen möchte, aber die Gesamtheit des Rahmenprogramms gefällt ihm ganz gut.
VR ist für ihn nicht „das Ding der Zukunft“. Er möchte lieber eine Welt sich auf dem Bildschrim ausbreiten sehen anstatt darin zu verschwinden.
Die Sicherheitsvorkehrungen machen für ihn durchaus sinn und waren wenig lästig, da es immer recht schnell ging. Taschenkontrollen solltem man immer machen, denkt er, und die Cosplayer hätten Waffen ja vorher anmelden können.
Die Besucherströme reißen seiner Meinung nach am Nachmittag ab, Vormittags sei es chlimmer. Im Grunde kommt man aber an alle Spiele dran, lediglich in Gruppen muss man sehen, dass man sich nicht verliert.

??? & ???

Diese beiden, deren Namen ich nicht erfragte (-.-), kommen aus Luxemburg und das ist ihre erste Gamescom.
Die Gamescom empfinden sie als ziemlich groß. Sie haben gut einen Tag gebraucht um sich einen überblick zu verschaffen udn ahben Stunden gebraucht herauszufinden wo jetzt was zu finden ist. Aber sie mögen die ganzern Events der Gamescom.
Geplant haben sie vorher nicht, da sie nicht sicher wren, was sie nun erwartet. Sie wollten unterhalten werden und das hat bisher auch geklappt. Er hatte z.B. bei Blizzard eine Menge Spaß. Sie hatte zuvor von ihrem Bruder gehört, dass die Athmosphäre so gut sein soll, selbst wenn man an einige Spiele nicht heran kommt.
Gespielt haben sie Gwent, Elder Scrolls Card Game und wollen noch zu Dawn of War 3 und Final Fantasy 15. Die Kartenspiele haben ihnen sehr gut gefallen und das was er von FF15 sah, schien ihm auch überzeugend.
Die Menschenmengen empfinden sie nicht als wirklich schlimm, da sie sich nicht durchkämpfen mussten oder durch die Gegend geschubst wurden. Sie ging sogar soweit zu sagen, dass sie ab un zu vergisst, dass so viele Menschen auf dem Gelände sind, allerdings kommt sie aus London und sei daher große Menschenmengen durchaus gewöhnt. Insgesamt seien die Menschen auch sehr freundlich.
Zu den Sicherheitsbestimmungen stehen sie positiv, denn „it’s better to be safe than sorry and it would be dumb for people to get hurt by something that could have been avoided“. Die Cosplayerwaffen sind besonders dann kritisch wenn sie lebensecht aussehen und die Taschenkontrollen sind ebenfalls sinnvoll. Gerade mit allem was in der Welt so passiert gerade, fügte sie an.
Sie schreibt VR ein grundlegende Funktion zu, in der Entwicklung weiterführender Technologie, selbst ausprobiert hat sie es aber noch nicht, da es ihr schon etwas Angst macht. Er findet es richtig gut, wird sich aber vorerste keine zulegen, obwohl er sich in Zukunft durchaus mit einer Brille spielen sieht. Zudem studiert er „sports and nutrition“ und dort haben sie sich auch schon mit VR beschäftigt, weil es Leute dazu bringt wenigstens ihr Minimun an Aktivität zu erreichen (wie es die Wii auch tat). Deshalb sieht er ebenfalls eine große Zukunft für VR voraus.
Auch die beiden werden nächstes Jahr wieder auf deR Gamescom sein.

wojtek und jan

Den beiden geht es auch gut auf ihrer vierten Gamescom.
Die Menschenmassen sind mehr geworden. Noch vor vier Jahren konnten sie an der Tageskasse nach einer Stunde Wartezeit das Gelände btreten, dieses Jahr haben sie zwei Stunden gebraucht. Sie erklären sich das auch durch die Popularität der ProGamer.
Sehen sie das also als positive Veränderung? Ja, auch wenn das Warten doof ist, man trifft neue Leute und das ist der primäre Fokus. Sich mit Leuten zu unterhalten. „Man muss ja nicht jedes Spiel vorab testen“.
Geplant haben sie überhaupt nicht, sondern spontan (am Vorabend!) entschieden zu kommen und wollten nur mal reinschauen und nicht lange bleiben.
Die Auswahl für jemanden mit einem 16-Altersbändchen ist für ihn nicht weiter schlimm, da er hauptsächlich auf Blizzard steht und deren Spiele selten ab 18 sind. Trotzdem ist es natürlich blöd, dass er Spiele, die er zu Hause spielt, hier nicht spielen darf.
Für VR sehen sie nur dan neine Zukunft, wenn sich die Hardware verändert, da die Anforderungen  viel zu hoch sind. Dennoch kann da sicher einiges kommen, sagen sie.
Die Security war heute für die beiden etwas zu übergenau, aber grundsätzlich macht es sinnd zu kontrollieren. Nur dass man einem Witcher sein Pappschwert abgenommen hat, konnten die beiden nicht verstehen.
Das Youtuber auf der Gamescom sind, lässt sich so lange tolerieren, wie diese etwas mit Gaming zu tun haben, ansonsten wäre das arg unangebracht. Und sie finden es lächerlich, wie sich Trauben von Menschen um Youtuber versammeln, wenn diese gerade auf den Gängen unterwegs sind, schcließlich dürfen die ja auch etwas Privatsphäre haben und man sollte ihnen die auch lassen.

Mathias

Ihm geht’s gut. Er kommt aus Dänemark, er fuhr knapp 9h zu seiner ersten Gamescom.
Sein erster Eindruck: Alles ist ziemlich groß, es laufen eine Menge Leute auf dem Gelände herum, aber es gibt auch ziemlich viel zu sehen und auszuprobieren, daher wird er vermutlich nächstes Jahr wieder hier aufschlagen.
Primär ist er wegen der Spiele hier, er liebt es seine freizeit mit Spielen zu verbringen.
Gespielt hat ereine Menge, konnte aber nicht alle erinnern, gut war Battlefield, obwohl er nicht so der Battlefield-Spieler war bisher. Wirklich beeindruckt war er von The Climb,  da er in dieser VR Experience etwas ganz besonderes ausprobieren konnte: Mathias hat nämlich Höhenangst und wäre nie in der Lage irgendwo dermaßen hoch zu klettern. VR machts möglich und er wollte sehen ob das seine Angst triggert „it did but not enough to not play it“. Er war so fasziniert, dass er sich oft umschaute und deshalb herunterfiel, aber alles in allem schien es eine gute Erfahrung.
Er geht sogar noch weiter: „VR is a big thing and going to have big impact on the gaming industry“
Die Sicherheitsmaßnamen sieht er als in unserer Zeit völlig normal an, „but it’s no fun if sombody gets stapped right?“

Luca, Steffan und Laura

Wie geht es euch? Seid ihr das erste Mal auf der Gamescom?
Luca (1): gut, nein zweite mal
Steffan (2): gut , ja erste mal
Laura (3): gut, auch erste mal
Wie seht ihr die Menschenmassen hier auf der Gamescom?
1. : mehr menschen als letztes jahr, aber es ging
2. : menschenmassen hat er so erwartet
3. : hat man schon erwartet, aber das lange anstehen ist scheiße
Seit ihr primär wegen der Spiele hier oder reizte euch das rahmenprogramm, also Bühnenshows, Cosplayer, was sonst so in Köln los ist, auch her zu kommen?
1.: primär die spiele, bühne ist am wenigsten interessant
2.: alles gleich, spiele, dinge fangen und köln ansehen und cosplayer sind auch nett anzuschauen
3.: primär anime bzw. cosplayer
Was habt ihr bisher so gespielt?
1.: FF15, TES, Legends, For Honor (Fav), Dropzone, Titanfall 2, Occulus Rift
2.: Overwatch (Fav)
Hast du schon Cosplayer deiner Lieblingsanime gefunden?
3.: nicht aus dem lieblingsanime, aber durchaus einige gesehen und geraten aus woher die charaktere sind
Wie steht ihr zu den erhöhten Sicherheitsmaßnahmen?
1.: schade, dass die Cosplaywaffen draußenbleiben mussten, Taschenkontrollen sind normal
2.: stimmt zu
3.: Cosplaywaffenaktion ist schade, aber Taschenkontrollen sind völlig richtig
Schon VR ausprobiert? Und könnt ihr die „große Zukunft“ sehen?
1.: letztes jahr Occulus ausprobiert, bei Horrorspielen muss man Grenzen ziehen
2.: kann zukunft sehen, wird groß
3.: VR könnte sie zum spielen bringen, da sie Fan von SAO ist (hat keine angst stecken zu bleiben). Würde aber psycho-spiele auslassen
Nächstes jahr wieder?
1+2: ja
3: nein

Niclas

Ihm gehts nicht nur gut sondern super!
Das ist das dritte Jahr in dem er auf die Gamescom geht, nicht nur um Spiele wie Final Fantasy 15 oder Titanfall 2zu sehen, sondern auch um Freunde zu treffen. Letzteres war ebenfalls super.
Die Menschenmassen empfindet er als halb so wild, das sei auf Messen in anderen Ländern anders, im Gegensatz zu denen hat man auf der Gamescom noch „eine menge platz pro kopf übrig“. Er hat nach dem Interview erwähnt mehrere Jahr in Japan gewesen zu sein und ich kann jketzt nur vermuten ob da ein zusammenhang besteht…
Die Sicherheitsbestimmung stellen ihn zufrieden, denn sie machen sinn und er wurde uach ausreichend genau durchsucht (bis rein in einen Zipbeutel mit seiner Zahnbürste). Bei den Cosplaywaffen sollte man trennen zwischen Stüropor und Metal. Letztere zu verbieten macht sinn, erstere irgendwie nicht.
VR sieht er durchaus als ein zukünftiges Medium, aber die Beweglichkeit muss verändert werden, denn aktuell sind das noch „Standgeräte“, es fehlt das ‚aktive vorankommen‘.
Das Rahmenprogramm ist interessant, z.B. der USK-Stand, wo man durch ein quiz t-shirts gewinnen kann und nebenbei Trivia lernt. Ansonsten liebt er kostenloses Zeugs, in Köln die Stände sind eher unwichtig, Cosplayer kriegt man so gut wie auf allen Cons, trotzdem ist das was Schönes und ein super Hobby und klasse zu sehen.
Bisher konnter zwei T-Shirts abgreifen: einmal von Ubisoft und einmal von Final Fantasy 14
Wenn das Studium es zulässt, ist er auch nächstes Jahr wieder dabei

 

Mein abschließendes Fazit

Viele waren wieder da, einige kamen zum ersten mal und – wie auch bei den Cosplayern – kommen einige aus anderen Ländern den weiten Weg nach Köln.
Nahezu allen ging es gut, aber nicht alle waren wegen der Spiele da. Die Athmosphäre an sich scheint ebenfalls Menschen anzuziehen.
Witzigerweise war es nur einer der ein Problem ansprach, dass wir auch hatten: Keine Karte oder Übersicht im Heft.
Virtual Reality wird nicht von jedem als DAS zukün ftige Dingen wahrgenommen, ich persönlich finde es auch cool und eine gute Grundlage für mögliche Gerätschaften in vielen Bereichen außerhalb der Gamingindustrie.
Die Anwesenheit der Youtuber und der dadurch ausgelöste – sicherlich öfter – ausgelöste Stau in Gängen oder Hallen (ich erinnere mal an das Video von Gronkh, in dem man das recht gut sieht) wird im Grunde hingenommen und als Teil akzeptiert.
Und, und das halten wir tatsächlich ähnlich, macht kaum jemand vorher großartige Pläne.

Auch hier noch einmal: Vilen Dank an alle, die sich mit mir unterhielten, meine Fragen beantworteten und sich entsprechende Zeit nahmen. Ich hoffe ihr hattet genauso Spaß auf der Gamescom wie ich 🙂

PeeT

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