Ersteindruck ‚Doors‘

Veröffentlicht: 2016/09/29 von PeeT in Ersteindruck, Extra
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Warum Doors? Es klang nach einem interessanten Prinzip
Spielzeit? 2h

Ich erwartete ein kurzweiliges Rätselspiel mit Knobelfaktor.
Ein kurzweiliges Rätselspiel mit Kopfschmerzfaktor.

Dieses Spiel ist ziemlich eigen in mehreren Eigenschaften. Aber zunächst das Grundlegende Spielprinzip: Es gibt mehrere Türen, von denen eine oder je nach den Regeln des Levels auch mehrere korrekt sind. Diese zu finden ist nicht immer leicht, wird jedoch dadurch vereinfacht, dass über den Türen Aussagen stehen.
Eine goldene Regel lautet: „Ist eine Aussage auf einer Tür korrekt, dann sind alle Aussagen auf dieser Tür korrekt. ISt eine Aussage auf einer Tür inkorrekt, dann sind alle Aussagen auf dieser Tür inkorrekt“.
Eine weitere goldene Regel besagt: „Eine Tür für in den Tod, eine andere zu Schinken“. Wobei hier eine Sache deutlich gemacht werden muss: Tod oder Schinken stehen nicht für Sterben oder Leben, sondern sind lediglich zwei Variabeln im Spiel. Also führt z.B. eine Tür in den Tod, kann sie trotzdem die korrekte Tür sein.

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Ein Beispiel…

Und hier wird das Spiel langsam aber sicher kompliziert. Jedes Level bekommt noch einmal seine eigenen „Unterregeln“, die helfen sollen…es aber oftmals nur noch schwerer machen.
Der Spieler muss Level um Level die einzelnen Informationen auswerten, die inkorrekten Türen ausschließen und dann eine der richtigen oder die eine richtige auswählen. Dieser Prozess gestaltet sich beonders im späteren Spielverlauf mit vier oder fünf Türen langwierig und schwierig.
Allerdings ist genau dies die Herausforderung. Besonders dann wenn die Lösung falsch erscheint. Warum ist ausgerechnet die Tür korrekt, deren Titel sagt, diese Tür ist inkorrekt? Da kann doch etwas nicht stimmen!

Die Umgebungen sind dabei immer schlicht gehalten und stechen nur in wenigen Fällen heraus, dennoch erzeugen sie eine gute Knobelathmosphäre.
Allerdings wagt sich das Spiel auch über diesen eher seiten Grund des Rätselns hinaus und bietet mit bisher einem Abschnitt in einem leeren Firmengebäude noch ein größeres mysteriöses Etwas.

Wirklich viel mehr ist an diesem Spiel (noch?) nicht dran, doch das Konzept wirkt interessant.
Und für alle Achievement-Jäger: Lasst das Spiel lieber sein, denn es gibt das „Unachieveable Achievement“, wo scheinbar noch keiner weiß, wie man da dran kommt und allein das was ich bisher gelesen haben, was Leute da schon alles versucht haben, ist wahnsinn.

Alles in Allem: Ein durchaus lustiges Spiel, das kurze Zeit fesselt, aber für das man auch bereit sein muss den Kopf und das Gehirn etwas anzustrengen. Manche Lösungen wirken einfach falsch und die Logik dahinter zu entdecken kann reizvoll sein oder eben sehr enttäuschend, daher überlegt euch die Anschaffung lieber noch einmal.

PeeT

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So siehts aus

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