Ersteindruck ‚Press X to not die‘

Veröffentlicht: 2016/10/02 von PeeT in Ersteindruck, Extra
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Warum Press X to not die? Zufälligerweise den Trailer gesehen und es klang witzig
Spielzeit? 55min

Ich erwartete ein Trashfilm in Videospielform.
Ein Trashfilm in Videospielform.

Dies ist ein spezieller Titel in meiner Sammlung. Zum einen handelt sich aktuell um einen Early Access Titel, also ein Spiel in Entwicklung, zum anderen ist ein Interaktiver Film aus dem Trashgenre nun auch nichts alltägliches.

Ja so kann es enden...oder auf viele andere Arten

Ja so kann es enden…oder auf viele andere Arten

Der grundlegende Plot ist dermaßen bescheuert, dass ich mich gleich zu Hause fühle. Was also ist passiert?
Aus irgendeinem Grund haben die Menschen angefangen sich gegenseitig umzubringen, jedoch einige wenige scheinen nicht betroffen zu sein. Der Weg zum Überleben ist einfach: Press X to not die!
Das ist ungefähr der Inhalt der ersten Sequenz, das Spiel in sich erstmal relativ kurz ist, erzähle ich mal nicht mehr.
Punkt ist: Die Anwendung des Knopf-drückens ist nicht nur Teil des Spiels, sondern teil der Geschichte.

Ansonten wird das Spiel aus der ersten Person heraus erzählt und wurde in Teilsequenzen gedreht. Ja gedreht, denn es handelt sich hier eher um ein Video-Spiel. Mit den Entscheidungen die ich treffe, triggere ich ein neue Sequenz, die die Story voranbringt.
Dazu kommen Quick Time Events, die über Leben und Tod entscheiden. Dabei fällt auch ein großer Unterschied auf zum Titel: Man muss nicht immer X drücken, sondern gelegentlich auch mal die anderen Tasten. Macht aber nichts, denn der Erfekt ist der Gleiche und es soll ja auch nicht zu einfach werden.
Mein Problem dabei: Ich könnte mir schnell merken welcher Knopf welche Funktion hat, wenn aber das Spiel verlangt ‚A‘ zu drücken, muss ich erst suchen. Und das ist auch nach zweimaligem Durchspielen nicht anders…merkwürdige Lernkurve.

Außerdem ist das Spiel aktuell noch im Early Access auf Steam anzutreffen, was mich schon erwartungsvoll in die Zukunft schauen lässt, was da noch so kommen mag.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Einige technische Probleme hat das Spiel aber dann doch noch (wobei ich mir nicht sicher bin, ob die nicht geplant sind). Zum einen wechselt die Stimme manchmal scheinbar willkürlich von einer Off-Stimme zu einer direkten Stimme, das ist merkwürdig und etwas störend. Und dann ist am Anfang in einer Szene, in der ein Telefonat geführt wird, die Kamera direkt gegen die Wand ausgerichtet, was, je nach gewählter Option, erstmal so bleibt. Merkwürdige Entscheidung, besonders in der Situation in der sich der Hauptcharakter befindet.

Alles in Allem: Ein wirklich spaßiger, kurzer Trip, dessen 100% zu erreichen merhmaliges Durchspielen erfordert…nehme ich an. Die Story ist super, die Grafik auch und die Charaktere sind ebenfalls super. Vor allem überrascht das Spiel immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Ich gehe jetzt erstmal den Special Edition DLC kaufen.

PeeT

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