Dritteindruck: Time Ramessides (A New Reckoning)

Veröffentlicht: 2016/10/20 von PeeT in Ersteindruck, Extra
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Und wieder ist ein Jahr vergangen, tatsächlich sogar etwas mehr und wieder möchte ich schauen, was aus dem, einst minimal spielbaren Spiel A New Reckoning bzw Time Ramessides geworden ist.

Ersteindruck und Zweiteindruck findet ihr, in dem ihr einfach drauf klickt 😉

Der Beginn des Spiels hat sich geqwandelt [Dramatische Musik an]:

Ich erwache  in einem Raum, mit nichts ausgestattet als meiner Übersoldatenrüstung und einer vollautomatischen Pistole mit einiger Munition, sowie einer Armbrust mit Explosivpfeilen.
Vor mir eine kleines Mädchen, dass mir sagt, dass ich sterben werde.
Zombies erscheinen.
Ich töte sie. Schnell.
Plötzlich ein zehn Minuten Zeitsprung zurück vor diesem Event.
Feuer.
Überall Feuer.
Dinge brennen. Die Flammen wehen im Wind, der durch die scheinbar undichten Betonwände hineinströmen muss.
Auf einmal ein Soldat! Er sieht ziemlich kaputt aus.
Mit letzter Kraft kriecht er aus einer Zelle, teleportiert sich ein Stück und sagt dann die entscheidenden Worte:
„Deine Tochter ist ein Dämon“ und ohne eine weitere Frage stellen zu können stirbt er in mehreren Drehungen, eindeutig das Werk eines Dämons!
Ich schlage mich weiter voran. Durch die Hallen dieses Gefängnisses/dieser Forschungseinrichtung.
Brennende Fässer links und rechts.
Betten brennen.
Wände bluten.
Türen öffnen sich.
Zombies dahinter.
Auf einmal wieder das Mädchen.
Es krabelt auf mich zu.
Der Raum dreht sich langsam um 360°.
Es krabelt zur Decke und durch diese hindurch.
Weg.
Es ist verschwunden.
Eine einzige Frage durchkreutzt meinen Kopf:
„Was passiert hier?“

Der erwähnte Soldat

Der erwähnte Soldat

Was genau hier passiert, weiß ich nur weil ich die vorangegangenen Versionen dieses Spiels bereits gespielt habe. Ich kenne daher ein paar Details, die hier ausgelassen wurden.
Was nicht schlimm ist, denn viele Spiele beginnen mit einer Prologmission vor dem Intro.

Was man allein in diesem Abschnitt aber erkennen kann: Es scheint wenig abgerundet zu sein.
Normalerweise ist der Anfang eines Spiels immer clever durchdesignt, um den Spieler zu halten, mündet dann in ein Midgame, dass leider oft weniger spannend ist, aber bei Stange hält, und endet dann im Endgame, was auch erstmal gefüllt werden muss.
Nehmen wir an, diese Grundlage sei in diesem Spiel umgekehrt, hätte es ein überraschend krasses Endgame. Ich zweifle dran.

Weder die einzelnen Seuqenzen noch die spielbaren Teile dazwischen wirken so richtig durchgeplant. Das Spiel kann mich bis zum Midgame nicht blenden. Und das ist schade. Ich mag das nämlich.
Ihr seht den Soldaten dort oben, neben den Feuern, die tatsächlich wirken, wie UE4, ist das doch eher lachhaft.
Das Mädchen sieht auch nicht besser aus, die Zombies auch nicht wirklich. Und warum meine Pistole vollautomatisch, wie das ehemalige Sturmgewehr, schießt (und sich so anhört) ist mir ein Rätsel. Warum die Textur austauschen, aber nicht die Funktionweise und Soundeffekte?

Ihr dachtet die Wände bluten nicht wörtlich, was?

Ihr dachtet die Wände bluten nicht wörtlich, was?

Dann die Taschenlampe. Colle Sache in diesen dunklen Räumen. Sie hilft die Athmosphäre aufzubauen. Ein Pluspunkt, denn wer so ängstlich gestrikt ist wie ich, hat hier in den immer gleichen dunklen oder mit brennenden Gegenständen gespickten Innenräumen zu knabbern.
Laute Musik, wenig Licht und die Taschenlampe bewegt sich beim Sprinten mit. Also keine klare sicht nach vorn.
Stimm, die Lampe ist ja auch an der Pistole dran. Leider bewegt sich der Lichtkegel entgegen der Pistolenbewegung.

Bei der Armbrust ist das etwas anderes. Diese bewegt sich kaum mit beim Sprinten, daher ist der Blick etwas besser. Aber auch nur etwas, denn häufig ist es so, dass Räume für weite Sicht zu dunkel sind oder durch brennende Gegenstände dies bereits ermöglicht wird.
Eine weitere kleinere Sache, die aber schon von Anfang an dabei war, ist die reflektierende Eigenschaft von ziemlich vielen Objekten. Jetzt glücklicherweise (bisher) weniger auffällig und nicht mit übergroßen Gegenständen. Dafür verschwinden jetzt ab und zu mal die Arme des Spielers aus dem Bild. Die Waffe aber bleibt.

Hier noch eine kleine Bildergalerie:

Alles in Allem: Auch ein weiteres Jahr später ist aus A New Reckoning aka Time Rammesides kein Spiel geworden, dass ich heir empfehlen möchte. Auch wenn sicher eine Vision hinter all dem steckt, ist es eine kleine Zumutung, was die hoffnungsvollen Vollpreisbezahler da mitmachen.
Das hier besprochene ist übrigens nur aus der ersten halben Stunde, weil ich einfach die Befürchtung habe, dass es danach nicht besser wird.

PeeT

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