Ersteindruck ‚Dark Echo‘

Veröffentlicht: 2016/10/30 von PeeT in Ersteindruck, Extra
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Warum Dark Echo? Klang nach einem interessanten Konzept
Spielzeit? 30min -> 18 Level geschafft

Ich erwartete ein Horror-Spiel, dass ausschließlich über Sound und deren Reflexion funktioniert.
Ein Audio-to-Video Horror-Spiel.

Dark Echo macht genau das was es verspricht: Als Spieler seh ich erstmal gar nichts außer meinen Schuhabdrücken. Dann erzeugt jeder Schritt einen Ton, dessen Schallwellen an vorhandenen Wänden abprallen und mir so den Weg aufzeigen. Und damit wär die alles bestimmende Mechanik auch schon erklärt. Über diese Geräusche muss der Spieler jetzt einen Ausweg finden.

Vorbei geschlichen....

Vorbei geschlichen….

Dass es nicht ganz so einfach ist wird daran klar, dass es sich um ein Horrorspiel handelt.
Immerhin ist das Spiel so freundlich gefährliche Abgründe zu makieren (Schallwellen werden rot), damit ich nicht alle paar Level völlig im Dunklen stochern muss. Und das wortwörtlich, denn der Sounds für das „Aufgespießt-werden“ sind einfach böse. Gefahren werden generell in rot dargestellt, so auch Monstergeräusche-machende-Irgendwasse, denen es gilt auszuweichen, da man sonst..joa, zefleischt wird nehme ich mal an. Jedenfalls klingt es so.

Generell geht der Horror zwar von dieser Dunkelheit und der damit verbundenen Ungewissheit aus, aber so richtig zünden will das bei noch nicht. Da es darum geht den Ausgang zu finden, scheint mir das eher wie ein schwierigeres Puzzle-Spiel.
Das macht es aber schon in nahezu perfekter Form.
Ich muss die Umgebung kennenlernen, Wege erahnen und darf nicht vergessen, wo Fluchtwege sind, falls ich einem Monster begegne.
Besonders letzteres kann zu einem echten Erlebnis werden, denn sie bewegen sich grundlegend schneller als der Spieler und muss der Spieler dann noch durch Wasser warten, wird es noch brenzlicher. Was genau sich dahinter versteckt, ist nicht klar, sicher ist nur: Es gibt sie in verschiedenen Größen.

Da hat mich etwas zerrissen

Da hat mich etwas zerrissen

Das Spiel setzt darauf, dass ich mir taktisch einen Weg suche und sorgt dafür, dass mir für jedes Level die Orientierung verloren geht. Manchmal ist es gut gleich zu Beginn laut zu klatschen, damit ich die möglichen Wege sehe, manchmal ist das erste was ich dabei sehe eines der Monster.

Alles in Allem: Dark Echo macht Spaß, wird aber zwischendurch immer mal wieder etwas anstrengend. Das Konept weiß aber zu gefallen. Leider ist der Horroraspekt wenig ausgeprägt, was zwar mich weniger stört, aber für andere ein Kontrapunkt sein könnte.

PeeT

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