Ersteindruck ‚Absolute Drift‘

Veröffentlicht: 2016/11/20 von PeeT in Ersteindruck, Extra
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Warum Absolute Drift? Ich habe durchaus interesse an driftigen Spielen und wollte es gern ausprobieren

Spielzeit? 102 Minuten

Ich erwartete ein Spiel, dass sich nur mit Driften beschäftigt.
Reines, intensives Driftspiel.

Dieses Spiel ist anspruchsvoll.
Im Gegensatz zu vielen anderen Rennspielen, die das Driften auch beinhalten und es mehr oder weniger anspruchsvoll gestalten, macht Absolute Drift es sich zur Aufgabe, es nicht schnell und einfach zugänglich zu machen.
Das heißt nicht, dass es kein Tutorial gibt, aber die Fertigkeit zu driften muss erst erlernt werden.

DAS nenne ich Flugbahn...

DAS nenne ich Flugbahn…

So war der erste Auftrag einfach nur eine gewisse Punktzahl und einen zehnfachen Multiplikator zu sammeln, während man um eine Scheibe herumdriftet. Klingt nicht schwer, aber die richtige Geschwindigkeit, der richtige Winkel, das Gegenlenken und Bremsen zur richtigen Zeit einzusetzen erfordert Übung. So viel, dass ich kanpp eine halbe Stunde gebraucht habe, um das zu schaffen. Jeder mit mehr Übung am Controller und mehr Geduld kommt sicher auch schneller an diesen Punkt.
Schlussendlich fühlt es sich aber ungemein befriedigend an, wenn man dann eine Aufgabe schafft. Ich bin zwawr immer noch kein guter Drifter (in diesem Spiel), aber zumindest schaffe ich ein wenig.
An einem Punkt ließ sich das Spiel aber auch überlisten: Ich sollte knapp an Makierungen vorbeidriften. Ich knalle knapp vorher an die Wand, das Auto dreht sich an der Makierung vorbei und das zählte dannn als Punkt.

Nach dem Tutorial kommt „World 1“.
Ein recht großes Areal, auf dem ein Flugzeug und mehrere Hubschrauber, sowie Jets stehen. Container und andere Dinge laden zum drumherumdriften ein, es gibt Sammelobjekte und drei Rennstrecke. Außerdem darf man über das Flugzeug hinüberspringen. Das sah gar nicht mal so schlecht aus.

Aufgaben des ersten Mitternachts-Rennens

Aufgaben des ersten Mitternachts-Rennens

Die ersten zwei Rennen kommen mit je fünf Augaben, die es zu lösen gilt. Diese Rennen sind auf dem geringsten Schwierigkeitsgrad durchaus machbar und mit mehr Übung werde ich die beiden übergebliebenen Aufgaben auch noch lösen können.
Hat man in beiden Rennen genug Aufgaben geschafft, öffnet sich das Tor zu einem Mitternachts Drift. Hier wird im halbdunkel mit Scheinwerfern gedriftet, was durchaus eine zusätzliche Anstrengung ist. Auch hier gibt es wieder fünf Aufgaben.
Bisher am Schwierigsten finde ich die „Drifte x Sekunden“ Aufgaben, da dies viel Präzision erfordert.

Noch ein paar Worte zu den technischen Dingen.
Optisch ist das Spiel schlicht gehalten. Hauptsächlich sind Dinge rot, weiß oder schwarz. Dadurch werden aber auch andere wichtige Punkte herausgehoben, wie Ereignisse in der Welt (z.B. „Springe über das Flugzeug“).
Die Sounds sind gut und passend, die Musik ist soweit ich sie gehört habe sehr elektronisch und damit etwas nervig für meine Ohren, aber das lässt sich schon abschalten.

Alles in Allem: Das Spiel ist anspruchsvoll und spaßig. Vor allem aber anspruchsvoll und daher weniger für den Gelegenheitsspieler, da viel Übung in das Meistern des Driftens fließen muss. Wenn man die Zeit aber hat, dann verspricht das Spiel wenigstens mehrere Stunden Spaß.

PeeT

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