Ersteindruck ‚Jotun‘

Veröffentlicht: 2017/07/29 von PeeT in Ersteindruck, Extra
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Warum Jotun? Ich find die nordische Mythologie schon recht interessant, der Artstyle
Spielzeit? 3h

Ich erwartete ein Top-Down Actionspiel innerhalb der nordischen Mythologie.
Ein Action-Adventure in der nordischen Mythologie, das sehr schwer daherkommt.

Das Spiel erzählt die Ereignisse einer Vikingerkriegerin, die Schiffbruch erleidet und ihren Tod herannahen sieht. Doch widererwartend wacht sie auf und muss nun die Götter beeindrucken. Was für eine Aufgabe.

Dabei steht ihr im Grunde nichts zur Verfügung als ihre Axt. Damit darf sie sich dann gerne selbst weiterhelfen. Als Spieler darf bzw. muss ich zwischen einfachen und harten Schlägen wählen. Letztere brauchen etwas Zeit, machen aber mehr Schaden. Dann kann sie noch eine Ausweichrolle ausführen, die vor Treffern bewahren kann.
Anschließend findet sie dann noch Schreine einiger Götter, die ihr dann zusätzliche Fähigkeiten verleihen, wie erhöhte Schnelligkeit oder Thors Hammer.

Thors Hammer

Ansonsten bietet das Spiel erstmal nur seichte Unterhaltung beim Erkunden der einzelnen Welten.
So richtig spannendes passierte mir zunächst nicht. Die eine Frage, die aufkommt ist ganz einfach: Ist das immer so? Im Grunde kann der Spieler aus fünf Welten wählen. Fraglich ist, ob die erste Welt immer die einfachste ist oder ob ich nur die richtige rausgezogen habe. Aufgrund der Art des Spiels würde ich auf letzteres setzen.
Also versuche ich nun erstmal in zwei Teilen der von mir gewählten Welt zwei Runen zu finden. Das gestaltet sich relativ interessant, da ich als Spieler Informationen über eben diesen Abschnitt bekomme und gleichzeitig diesen Abschnitt erlebe.

Kleinere Herausforderungen liefern die Welten aber natürlich immer mir. Ob es nun kleine Tentakelmonster sind, die aus dem Boden sprißen, während man sich durch Unterholz schlagen muss, oder ob es Jormungand ist, der unter einer Eisschicht nur darauf wartet den Spieler zu fressen. Die Gestaltung der Welten und ihrer Aufgaben sind sehr gut gemacht, wenngleich noch relativ einfach gehalten. Bisher. Die oben erwähnten Schreine müssen auch erstmal gefunden werden, dann gibt es noch in jedem Levele einen Baum zu finden, der einem das Leben verlängert. Also müssen die Augen offengehalten werden nach entsprechenden Wegen. Die Karte ist dabei keine große Hilfe. Sie zeigt zwar weitesgehend alles notwendige an, aber nicht die Spielerposition. Die muss ich mir selber erarbeiten.

Habe ich die zwei Runen gefunden, darf ich den Jotun der Welt herausfordern. Das ist dann nicht mehr so simpel.
Ich muss seine Movements lernen, die verschiedenen Phasen überleben und in geschicktem Einsatz meiner Fähigkeiten

Die Weltkarte

seinen Angriffen ausweichen und mit meinen eigenen Treffer landen.
Wer noch mehr Spaß will, kann sich auch nach den Achievements richten, die verlangen entweder keinen Schaden zu nehmen oder keine Spezialfähigkeiten einzusetzen. Das klingt für mich nicht mehr so richtig nach Spaß und doch nach einer Herausforderung.

Der Soundtrack gefällt mir gut, die Stimmen sind ebenfalls sehr gut und rein optisch, sowie vom Gameplay her (gespielt mit Gamepad) weiß dieses Spiel ebenfalls zu überzuegen.

Alles in Allem: Das Spiel macht Laune. Auch wenn ich im Grunde nur kleinere Rätsel löse und dann gegen riesige, bockschwere Bosse kämpfe. Mir gefällt die Welt, auch wie diese aufgebaut ist und für das Spiel genutzt wird. Und die Menge an Informationen ist auch gerade richtig.

PeeT

 

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