Ersteindruck ‚Final Exam‘

Veröffentlicht: 2017/11/22 von PeeT in Ersteindruck, Extra
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Warum Final Exam? Es war im Bundle mit enthalten
Spielzeit? 1,5h

Ich erwartete tatsächlich nichts. Ich hab mich erstmal nicht tiefer mit dem Spiel beschäftigt.
Ein Sidescroller mit Monstern, gutem Soundtrack und etwas kontrolliertem Buttonmashing, auch im Co-Op.

Das Spiel erzählt die Geschichte von vier Highschool-Freunden, die einfach nur auf einer Jahresfeier zusammen rumhängen und alte Zeiten aufleben lassen wollten. Doch dann kamen plötzlich Monster dazwischen und sie müssen sich zur Wehr setzen.

Die vier sind unterschiedliche Typen und damit einzigartig für den Kampf gewappnet: Ein Waffennarr, ein extrem starker Footballspieler, eine Hip-Hop Tänzerin und ein Spregnstoffexperte.
Das Spiel gibt den Charakteren eine Nahkampfwaffe, eine Schusswaffe und ein bischen Sprengstoff und lassen sie auf die Monster los. Oder andersherum, wer weiß.

So sieht das vor einer Mission aus

Vom reinen Gameplay her funktioniert das auch sehr gut. Zu Beginn gibt es zwar Combos und gute Möglichkeiten Angriffe und Ausweichrollen aneinanderzureihen, doch verkommt das schnell zu den immer gleichen Verknüpfungen. Da ist es gut, dass es Skillmöglichkeiten gibt, die in kleinem Rahmen neue Fähigkeiten freischalten bzw. alte verbessern.
Aufgrund der Horden an Monstern, die zwischendurch auftauchen, muss sehr schnell und sehr viel auf die Buttons des Controllers eingehämmert werden. Dabei entdeckt man auch schnell die Grenzen des Combosystems, denn mit vier Nahkampfangriffen ist erstmal alles gesagt und der Charakter legt eine kleine Pause ein. Das will wohl bedacht werden, genau wie die Tatsache, dass zum Nachladen der Schusswaffe, die „Schießen“ Taste erneut gedrückt werden muss.  Zudem – und das ist gerade nur eine Vermutung – folgt das Knöpfe drücken einem Rhythmus, sodass ich nicht die Ausweichrolle schneller an einen Angriff anfügen kann.
Dabei wirkt am Anfang erstmal der Spieler etwas zu stark, da nie ein richtig bedrohliche Situation auftaucht, was sich aber zumindest auf dem mittleren Schwierigkeitsgrad mit der eher lockeren Erzählweise deckt und daher nicht „komisch“ oder „unnatürlich“ anfühlt.

Das Spektrum der Monster erweitert sich schon im Laufe des ersten Levels. Von einfach Monstern, die auf zwei Beinen auf den Spieler zurennen, um ihn umzuboxen, über vierbeinige „Springer“, die – naja – springen, hin zu einem „Koloss“, der in einem mehrphasigen Kampf bezwungen werden will. Letzterer Kampf ist im Grunde nicht schwer, punktet aber durch seinen verschiedenen Aufgaben, die an den Spieler gestellt werden.

Schickes Design!

Und wo wir gerade von Aufgaben sprechen: Das Spiel gibt dem Spieler mehr zu tun, als nur von A nach B zu laufen und auf dem Weg Monster zu zerlegen. Oft läuft der Spieler noch nach C und muss dann von D und E etwas abholen oder hinbringen oder aktivieren. Das zieht die Level durchaus etwas in die Länge, daher rechnet schon mit einer guten halben Stunde – für die ersten Level zumindest. Dabei kommen genannte Monsterhorden gerne mal auf den Spieler zu. Auf den eigentlichen Wegen bleibt es dann doch meist auf ein bis zwei Monster beschränkt.
Weiter füttert das Spiel auch ein wenig den Entdeckerdrang, da es hier und da Sachen zu finden gibt und oft auch mehr als ein Weg von A nach B existiert. Leider kommt es vor, dass beim Durchsuchen der Umgebung schon Orte entdeckt werden, die erst nach Erreichen eines bestimmten Punktes Interaktionsmöglichkeiten bieten. Hier kommt man dann mal in den Genuss von etwas Backtracking.

Alles in Allem: Die Monster sind schick designed, der Schwierigkeitsgrad ist auf Mittel passend zum Erzählstil der Geschichte und das Kampfgefühl ist in Ordnung. Der Soundtrack ist ebenfalls gut und die generelle Soundkulisse passt. Insgesasmt wirkt das Spiel bisher wie ein Zwischendurchtitel, der auch im Co-Op eine Menge Spaß machen kann.

PeeT

PS: Demo gefällig?

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