Ersteindruck ‚Blade and Bones‘

Veröffentlicht: 2020/07/15 von PeeT in Ersteindruck, Extra
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Warum Blade and Bones? Sah irgendwie interessant aus

Spielzeit? 42min

Ich erwartete ein Spiel mit Schwertkampf
Ein Open-World Spiel, mit Schwertkampf und einer verworrenen Welt mit durchaus hohem Schwierigkeitsgrad

Dieses Spiel ist herausfordernder, als ich dachte. Ist die grundlegende Steuerung noch relativ simpel, so erinnert ein Kampf mich dezent an Dark Souls. Soll heißen, ich tänzel eine ganze Weile um einen Gegner herum, bis ich schließlich meinen Zug mache. Macht mein Gegenüber zur selben Zeit seinen Zug schickt es uns beiden auf einigen Abstand und wir beginnen von vorne. Die Ausdauerleiste sorgt währenddessen dafür, dass nicht konstant nur angegriffen wird, und die Lebensleiste meiner Waffen dafür, dass ein Kampf potentiell generell wohl überlegt sein muss.

Ehrlich gesagt ist letzteres eine Annahme, denn ich besitze aktuell genug Schwerter mit verschiedenen Werten in den Kategorien Stärke und Geschwindigkeit. Dazu gibt es noch eine Anzeige „Common“, was vermutlich auf einen Seltenheitsgrad hindeutet. Einen wirklichen Unterschied zwischen Schwertern mit unterschiedlichen Werten habe ich nicht gespührt, wobei es Gegner gibt, die deutlich schneller Angreifen und deren Reicchweite (scheinbar) größer ist. Noch dazu gibt es verschiedene Kampfstile. Auch hier bemerkte ich den Unterschied nicht wirklich, obwohl die Werte sich deutlich unterschieden. Hier sind die Kategorien nur durch Symbole gekennzeichnet. Das sollte eigentlich spürbar sein. Waffen können aber auch repariert werden, mit von Gegnern fallen gelassenen Rapierdingsies.

Was spürbar war, war ein Fluch, den ich „gefunden“ habe. Er gab mir mehr Lebenskraft und mehr Schaden, senkte allerdings meine Ausdauer und mein Sprungkraft. Das hatte deutlich Auswirkungen auf meinen Charakter. Ich habe im Kern genauso weitergespielt wie zuvor, nur musste ich noch mehr auf meine Ausdauerleiste achten. Sichtbar war der Fluc auch, da sich ein Arm nun in Stein gehüllt hatte. Da frage ich mich, was das Spiel noch alles bereithält. Gelöst wurde der Fluch nur, weil ich starb.

Dann bietet das Spiel noch einige Rätsel und die Möglichkeit Tag und Nacht zu beeinflussen. Letzteres nicht zu jeder Zeit, sondern an einer Art Schrein, aber es ist möglich. Noch dazu sind die Nächte in blau, grün und rot unterteilt. Hier kommt nun ein einfache Beispielrätsel: Ich finde an einem Bootssteg mit gesunkenen Schiffen eine Inschrift in einem Stein. Dort steht im Kern, dass ein Schiff in der grünen Nacht auftaucht. Also stelle ich den grünen Mond ein und siehe da ein Schafft taucht auf, welches bei Sonnenaufgang wieder versinkt.

Worum es in diesem Spiel aber wirklich geht, ist das Auffinden von Relikten einer Zivilisation. Von Beginn hat der Charakter jenes inne, dass den Weg zu den anderen Relikten zeigt. Ich durfte bereits ein weiteres finden, welches mir erlaubt die Welt mit anderen Augen zu sehen und so wiederum neue Wege zu finden.

Die Optik gefällt mir persönlich ziemlich gut. Hier und da fehlt mal etwas Gras und ich gehe nur auf grünem Boden oder ich laufe durch nicht als Wand deklarierte Wände oder falle durch Bodenplatten und sterbe. Im Gegensatz zu Steinen auf dem Weg, gegen die der Charakter sehr gegenlaufen muss.

Alles in Allem: Nicht perfekt, aber sehr interessant. In diesem Spiel steckt sicher so viel mehr, als ich bisher erfassen konnte. Hier könnte ich noch einiges an Zeit investieren, nur wirklich leicht oder einfach ist dieses Spiel nicht.

PeeT

PS: Dann wr da noch dieser Mann, der aus dem Nichts auftauchte und dann bei erster Gelegenheit einem Feind in die Klinge lief…was zum Henker?

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